Transparente und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kunde und Berater
Seit einiger Zeit ist das Thema «Corporate Governance» in aller Munde, wenn es um die Frage geht: Wie sollen Macht und Kontrolle im Dreiecksverhältnis von Aktionären, Verwaltungsrat und Management geregelt werden? Auslöser dieser Diskussionen waren Skandale und Fehlleistungen von Managern, in fast allen Fällen waren aber auch Unternehmensberater mitverantwortlich. Ihnen werden Selbstüberschätzung, unzureichende Professionalität, mangelnde Kenntnis der Geschäftstätigkeit des Kunden, Unlauterkeit und Geldgier vorgeworfen.
Hans Knöpfel, den die Brachialverurteilung der Beratungsbranche als Ganzes mehr als beunruhigte, war bisher davon ausgegangen, dass es unter den Beratern nur äusserst wenige schwarze Schafe gäbe. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmensberater, so seine Überzeugung, arbeitet professionell und menschlich korrekt. Seine Gespräche mit Kunden und Kollegen zeigten, dass die Angelegenheit weit differenzierter zu betrachten ist und eine Unterteilung der Beratungswelt in Gute und Verdammenswerte ebenso wenig weiterhilft wie die ausschliessliche Pflege seines auf Vertrauen basierenden Berater-Weltbildes.
In Diskussionen mit Kunden, aber auch durch die Analyse einiger früherer Projekte stellte er schliesslich fest, dass Beratungsprojekte immer dann von Erfolg gekrönt sind, wenn von Anfang an ein Regelwerk besteht, in dem die messbaren Ziele, die Vorgehensweise, die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten im Projekt klar beschrieben sind. Umgekehrt gilt: Wo ein solches Regelwerk nicht besteht, «harzt» es oder die Projekte scheitern.
Das Programm
In Anlehnung an die verschiedenen Codes zur Best Practice in Corporate Governance hat Hans Knöpfel das Konzept Consulting Governance entwickelt, ein Programm für sichere und nachhaltig wirksame Projekterfolge durch partnerschaftliche Zusammenarbeit von Auftraggeber und Unternehmensberater.
Consulting Governance ist eine Philosophie, eine klare Systematik und ein eindeutiger Handlungsrahmen. Ziel ist es, Projekte zielgerichteter, schneller, kostengünstiger und erfolgreicher zu realisieren. Das Programm Consulting Governance
- fördert durch seine klare Werthaltung das Vertrauen zwischen allen Beteiligten im Beratungsprozess.
- erhöht den Return on Consulting durch das systematische Vorgehen und den eindeutigen Handlungsrahmen.
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Die Erfolgsfaktoren
70 Prozent aller Unternehmensfusionen scheitern, 80 Prozent aller Change-Projekte werden als erfolglos bezeichnet. Jeder kennt diese und andere Zahlen. Warum viele Verbesserungs- oder Veränderungsprojekte ihr Ziel verfehlen, ist klar: Weil die Beteiligten meist ein rein lineares Vorgehen wählten und ausserhalb ihrer jeweiligen Perspektive gelegene Einflussfaktoren oder Anspruchsgruppen nicht berücksichtigten. Das Programm Consulting Governance setzt aus diesem Grund auf die Realisierung folgender Erfolgsfaktoren:
Integraler Ansatz
Corporate Performance Improvement und Methoden des Transition- und des Projektmanagements werden integral angewandt. Dies will heissen: Jedes Optimierungsprojekt ist auch ein Veränderungsprojekt. Vice versa gilt dasselbe. Durch die systematische Verknüpfung dieser drei Disziplinen lässt sich sicherstellen, dass alle projektspezifischen Bedürfnisse (und damit alle erfolgs- wie misserfolgsrelevanten Faktoren) berücksichtigt und behandelt werden.
Vernetztes Vorgehen
Das in der unten stehenden Abbildung dargestellte Vorgehensmodell setzt auf eine Vernetzung und damit auf eine teilweise Parallelisierung der einzelnen Stufen beziehungsweise deren Aktivitäten. Dadurch lassen sich die Projektdauer verkürzen, Projekterträge steigern und die Projektkosten senken.
Projektvorgehen
Consulting Governance definiert klar und deutlich das Vorgehen im Projekt. Jeder kennt seine Pflichten. Sämtliche Phasen und Stufen sind eindeutig festgelegt.
Rollen und De-Eskalationsvorgehen
Bei Projektbeginn werden alle Rollen der am Projekt Beteiligten eindeutig definiert. Darüber hinaus wird festgelegt, was im Fall einer Eskalation (bei Regel- und Planabweichungen) zu tun ist.
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