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Die Fähigkeit, erfolgreich zu innovieren, ist für viele etablierte Unternehmen zum entscheidenden Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit geworden - und zu einer ihrer grössten Herausforderungen. Auf der einen Seite muss das Kerngeschäft optimiert werden, auf der anderen Seite sollen neue, kundenzentrierte Innovationen für Wachstumsimpulse sorgen. Mögliche Auswege aus diesem „Innovator’s Dilemma“ sind vielfältig, jedoch wenig Erfolg versprechend: Werden Start-Up Methoden wie Design-Thinking oder Lean Startup im komplexen Unternehmensumfeld eingesetzt, scheitern Ideen oftmals an der Umsetzung. Wird dagegen Innovation in separate Einheiten wie Innovation Hubs, Labs oder Accelerators ausgegliedert, verringert sich deren Erfolgschance in der Regel auf das Niveau eines Start-ups. Der Ausweg: Etablierte Unternehmen müssen lernen, mit Strategien, Prozessen und Modellen zu arbeiten, die bestehende Stärken aus dem Kerngeschäft nutzen und gleichzeitig die Umsetzungs-Komplexität berücksichtigen können.

65% der CEOs grosser Unternehmen haben laut der Global CEO Survey von KPMG Angst, von neuen, disruptiven Start-ups überholt zu werden. Sie haben oft das Gefühl, in einem schwerfälligen „Tanker“ zu sitzen, der längst nicht so schnell auf Veränderungen reagieren kann wie ein agiles „Schnellboot“. Doch gleichzeitig haben viele etablierte Unternehmen bereits grossen Erfolg mit ihren bestehenden Kunden, Netzwerken, Prozessen und Ressourcen. Die Chance für ein Start-up, signifikante Erfolge zu erreichen, ist dagegen verschwindend gering - laut einer Studie von Bain liegt diese bei gerade einmal 1:17'000. Wer sich dies bewusst macht, erkennt: Wenn die bestehenden Stärken genutzt werden, können etablierte Unternehmen den Innovationswettkampf nachhaltig gewinnen. Denn dann steigen die Erfolgschancen für Innovationen im Vergleich zu denen eines Start-ups (laut derselben Studie) um das über 2'000-fache auf 1:8.

Das Center for Corporate Innovation zeigt passende Strategien, Prozesse und Modelle auf, um möglichst effizient mit der Traktion des etablierten Unternehmens neue Kundenbedürfnisse zu befriedigen - und somit die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit durch erfolgreiche Innovation sicherzustellen.

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Produkte und Dienstleistungen von Start-ups weisen oftmals einen hohen Kundenfit auf. Die Herausforderung für Start-ups liegt darin, die notwendige Traktion zu erzielen, um einen nachhaltigen Wertbeitrag in Höhe von mind. 500 Millionen USD und 10 Jahre profitables Wachstum zu generieren. Laut einer Studie von Bain liegen die Chancen dafür bei lediglich 1: 17'000. Für Großunternehmen, die in der Lage sind, ihre bestehende Traktion (sprich: die Stärken des Kerngeschäfts) zur Befriedigung neuer Kundenbedürfnisse zu nutzen, liegen die Chancen hingegen bei 1:8, also um das über 2'000-fache höher.
Quelle: „Das Comeback der Konzerne“, Sauberschwarz/Weiß, Vahlen

SGMI Open Programs: Seminare

Firmenspezifische Programme

In firmenspezifischen Programmen können Innovationsstrategien- und Prozesse effektiv anhand konkreter Herausforderungen gelernt und angewendet werden. Executives, Führungskräfte und Mitarbeiter können somit neue Impulse direkt in den Unternehmenskontext einordnen und gelernte Strategien und Methoden praktisch nutzen. Gezielte Mitarbeiterprogramme können zudem die Innovationskultur im Unternehmen stärken und den schnellen Aufbau von Innovationskompetenzen sicherstellen. Unten stehend sind einige aktuelle Programmbeispiele aufgeführt:

  • Erarbeitung einer systematischen Innovationsstrategie
  • Durchführung eines systematischen Innovationsprozesses
  • „100 Days Innovation Challenge“: vom Mitarbeiter zum Intrapeneur in 100 Tagen 

Beratungsdienstleistungen

  • Entwicklung einer auf Unternehmenszielen basierenden Innovationsstrategie (inkl. Innovations-Roadmap)
  • Aufdeckung von validierten Kunden-Pain-Points mithilfe von kundenzentrierten Methoden
  • Trendscouting & Inspirationssammlung inkl. interaktiver Visualisierung (Innovation Cube)
  • Entwicklung effizienter Innovationskonzepte innerhalb komplexer Innovationskorridore
  • Begleitung von Innovationsprojekten bis zur Umsetzung

Keynote Speeches

  • „Das Comeback der Konzerne“ - Wie grosse Unternehmen den Innovations-Kampf gegen disruptive Start-ups gewinnen
  • „Thinking inside the box“ - Erfolgreich Innovieren innerhalb komplexer Unternehmensstrukturen
  • „Der Innovation-Hub ist tot, es lebe der Innovation-Hub“ - Die separate Innovationseinheit auf dem Prüfstand und Wege zu deren nachhaltigem Erfolg

Publikationen

Lucas Sauberschwarz, Lysander Weiß

Das Comeback der Konzerne

Zum Buch

Lucas Sauberschwarz, Lysander Weiß (Co-Autoren)

Digital Marketplaces Unleashed

Zum Buch

Leitung

Lucas Sauberschwarz
Direktor des Center for Corporate Innovation am SGMI Management Institut St. Gallen

Lucas Sauberschwarz studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Er arbeitete in Führungspositionen bei L’Oréal und den Schwartauer Werken und baute eine Digitalagentur mit mehr als 100 Mitarbeitern auf. In seinen aktuellen Tätigkeiten hat er sich auf die systematische Entwicklung effizienter Innovationen für Grossunternehmen spezialisiert und im Kontext von Innovationen bereits mit mehr als der Hälfte der DAX-Konzerne zusammengearbeitet, genauso wie mit zahlreichen grossen Mittelständlern und internationalen Konzernen. Das Handelsblatt titelte, dass Sauberschwarz und seine Kollegen „Elefanten die Angst vor Mäusen nehmen“. In den vergangenen Jahren hat er mithilfe der eigens entwickelten 5C-Methodik über 50 erfolgreiche Innovationsprojekte in mehr als 20 verschiedenen Branchen durchgeführt. Vor kurzem erschien sein Buch „Das Comeback der Konzerne“, das wiederholt Amazon-Bestseller in mehreren Kategorien war. Sein langjähriges Wissen teilt er bei Konferenzen, Schulungen und an Universitäten mit folgenden Schwerpunkten:

  • Corporate Innovation
  • Innovationsstrategie
  • Innovationsprozesse
  • Innovationsmanagement
  • Innovationseinheiten
  • Digitale Transformation
  • New Work
  • Neue Führungskonzepte
  • Neue Organisationsmodelle

Lysander Weiß
Co-Direktor des Center for Corporate Innovation am SGMI Management Institut St. Gallen

Lysander Weiß studierte und arbeitete in Deutschland, Singapur, Schweden und Südafrika im Bereich Banking/Finance, sowie Entrepreneurship/Innovation, bevor er schliesslich in der Innovationsberatung in Berlin und später in Düsseldorf tätig wurde. Heute verantwortet er das internationale Projektgeschäft und die Weiterbildungs-Angebote. Darüber hinaus ist er weiterhin als Projektleiter in den Bereichen Innovation, Organisation & Transformation tätig und entwickelt die dafür notwendigen Modelle und Ansätze mit. Sein erstes Buch "Das Comeback der Konzerne" beschreibt, wie grosse Unternehmen den Wettkampf gegen disruptive Start-ups gewinnen können. Lysander Weiß forscht und schreibt regelmässig für diverse weitere Bücher, Zeitschriften und Blogs und teilt sein Wissen bei Konferenzen, Unternehmensevents und an Universitäten. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit folgenden Themenschwerpunkten:

  • Corporate Innovation
  • Innovationsstrategie
  • Innovationsprozesse
  • Innovationsmanagement
  • Innovationseinheiten
  • New Work
  • Neue Führungskonzepte
  • Neue Organisationsmodelle

Leitung

Lucas Sauberschwarz

Direktor des Center for Corporate Innovation am SGMI Management Institut St. Gallen

Lysander Weiß

Co-Direktor des Center for Corporate Innovation am SGMI Management Institut St. Gallen

Information und Beratung

+41 71 223 50 30