Das Konzept des ganzheitlichen, systemorientierten Managements
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Seit je sind die Managementlehre und die Management-Ausbildung durch eine verwirrende Vielzahl von wissenschaftlichen Ansätzen, Techniken und Methoden gekennzeichnet. Die grosse Mehrzahl dieser Hilfsmittel hebt einen besonderen Aspekt des Managements hervor. Naturgemäss sind sie nicht auf einander abgestimmt. Deshalb ist schon von einem Dschungel der Management-Theorien gesprochen worden.
Genau aus diesem Grunde ist die St. Galler Schule des ganzheitlichen, systemorientierten Managements entstanden, auf welcher das SGMI Management Institut St. Gallen basiert. |

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Erst die Kombination von Theorie und Praxis führt zum Können. |

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Zu den Polaritäten unserer Welt gehört auch die Spannung zwischen Theorie und Praxis. Jeder Manager muss die beiden Pole miteinander verknüpfen. Denn Theorie ohne Praxis ist leer und nicht zu greifen, Praxis ohne theoretische Basis ist brüchig und anfällig. Ein solides theoretisches Grundwissen ist deshalb unverzichtbar, aber es genügt nicht. Stets muss es mit praktischer Erfahrung angereichert werden. Diese beruht immer auf Einzelfällen mit all ihren Besonderheiten und Einmaligkeiten. Gerade diesen Besonderheiten können die abstrakten Theorien nicht Rechnung tragen. Die Art der Auseinandersetzung mit ihnen macht aber (neben anderem) den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Manager aus. Diese Fähigkeit lässt sich aber fördern und entwickeln. Der Manager soll lernen, wie Situationen zu beurteilen sind und wie das vorhandene Wissen eingesetzt und ergänzt werden kann. Erst das gibt ihm die Chance, auf der Basis soliden Wissens Neues zu schaffen, innovative Lösungen zu finden, sich von seinem Umfeld abzuheben und einzigartig zu sein.
Auf einem derartigen Konzept aufbauend, wollen wir als Business School nicht allein Wissen vermitteln. Dieses wird vielmehr als Sprungbrett benutzt und mit praktischen Erfahrungen angereichert. Die Summe von Theorie und Erfahrung soll es den Teilnehmern ermöglichen, von einem neuen, höheren Plafond aus, selbständig ihr Urteilsvermögen und ihr Können zu schärfen und weiter zu entwickeln. Nur auf diese Weise kann in einer sich rasch Welt eine nachhaltige der Wirkung der Aus- und Weiterbildung erreicht werden. |

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Systemdenken und Kybernetik |

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Das St. Galler Management-Modell baut auf der Grundlage von Systemdenken und Kybernetik auf. Dieser Hintergrund wird im vorliegenden Artikel von Prof. Dr. Emil Brauchlin (Chairman SGMI Academic Committee) beschrieben. |

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Das St. Galler Management-Modell |

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Was in den frühen 70er Jahren begann, hat sich zum führenden Management-Modell entwickelt: Der St. Galler Management-Ansatz. Wie wertvoll er ist, zeigt gerade die jüngste Wirtschaftsgeschichte. Das Modell der „ganzheitlichen Unternehmensführung“, die nicht auf kurzfristige Gewinnmaximierung zählt, bietet der Praxis eine pragmatische Orientierungs- und Anwendungshilfe. Natürlich ist der St. Galler Ansatz nicht statisch. Mehrere St. Galler Business-Anbieter arbeiten an seiner Weiterentwicklung. SGMI ist dabei an vorderster Front und entwickelt Modelle, die weniger für die Theorie, dafür aber für Führungskräfte mit Praxiserfahrung gedacht sind.
Wie das St. Galler Management-Modell entstand und wer sich in den frühen Phasen für dessen Praxisverbreitung engagiert hat, zeigt der Artikel von Prof. Dr. Emil Brauchlin (Chairman SGMI Academic Committee). |

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Literatur zum St. Galler Management-Modell: |

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