Vom Nice-to-have zur strategischen Organisationsentwicklung
Das praxisorientierte, 3-tägige Intensivseminar richtet sich an Geschäftsführer, Bereichsleiter und Transformationsverantwortliche, HR-Professionals sowie Organisationsentwickler, die ihre Organisation gezielt auf die Arbeitswelt von morgen ausrichten wollen. Auf interaktive Weise werden anhand realer Fallbeispiele, bewährter Modelle und erprobter Prozesse zentrale Erkenntnisse und Erfolgsfaktoren zur zukünftigen Arbeitswelt vorgestellt – mit dem Ziel, Organisationen auch unter unsicheren Rahmenbedingungen innovationsstark, anpassungsfähig und nachhaltig zukunftsfähig aufzustellen.
Die Zukunft der Arbeit ist längst zu einem zentralen Orientierungsrahmen für die Bewältigung tiefgreifender Veränderungsprozesse geworden. Digitalisierung, demographischer Wandel, Nachhaltigkeit, neue Arbeitsformen sowie der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz kennzeichnen einen strukturellen Umbruch, der Organisationen dauerhaft verändert. Mit dem Fokus auf den Menschen bietet Future of Work einen strategischen Orientierungsrahmen, um hochwirksame, resiliente und zukunftsfähige Organisationkulturen zu schaffen. Unabhängig davon, ob der Wandel primär durch technologische Entwicklungen, Marktveränderungen oder gesellschaftliche Umbrüche getrieben wird, berühren erfolgreiche Future-of-Work-Initiativen stets zentrale Themen wie Werte, Führung, Zusammenarbeit und Agilität.
Entscheidend ist dabei nicht nur ein fundiertes Verständnis von Unternehmenskultur, sondern auch die Fähigkeit, Transformation unter unsicheren und volatilen Rahmenbedingungen strategisch zu gestalten. Das Seminar befähigt die Teilnehmenden, ein vertieftes Verständnis für wettbewerbsfähige Kulturen von morgen zu entwickeln und dieses systematisch auf den eigenen Organisationskontext zu übertragen:
„Culture eats strategy for breakfast“. Mit diesem Satz manifestierte Peter Drucker bereits vor Jahrzehnten die strategische Bedeutung von Kultur. Später rückte die New-Work-Bewegung den Menschen konsequent in den Mittelpunkt organisatorischen Denkens: In den 1980er Jahren lenkte ihr Begründer Frithjof Bergmann den Blick auf Sinn, Selbstbestimmung und menschliches Potenzial in der Arbeit. Daraus entstand eine Demokratisierungsbewegung, die sich in vielen Unternehmen zunächst in sichtbaren Veränderungen wie offenen Raumkonzepten oder neuen Arbeitsmodellen manifestierte. Mit einer ähnlichen Intension formulierten die Begründer der Agilitätsbewegung ihr Manifest. Diese Impulse waren wichtig – reichen jedoch angesichts heutiger Herausforderungen allein nicht mehr aus. Die strategische Notwendigkeit, Organisationen unter Bedingungen von Unsicherheit, technologischen Umbrüchen und zunehmender Komplexität handlungsfähig zu halten, erfordert eine Weiterentwicklung hin zu hochwirksamen Kulturen. Dieser Wandel betrifft nicht nur Prozesse und Systeme, sondern vor allem die Haltung, das Mindset und das Führungsverständnis in Organisationen.
Kulturveränderungen laufen in Unternehmen häufig Gefahr, ein experimentelles Nice-to-have-Projekt zu bleiben, ohne nachhaltige Wirkung in der Gesamtorganisation zu entfalten. Erst der konsequente Blick durch die Strategiebrille macht deutlich, warum der Wandel der Arbeitswelt kein optionales Thema ist, sondern ein zentraler Hebel für langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Gerade unter wachsendem wirtschaftlichem Druck entscheidet sich hier, ob Organisationen ihre Anpassungsfähigkeit, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit sichern können.
Auf Basis langjähriger Praxiserfahrung und fundierter Recherchen erhalten die Teilnehmenden Einblicke in gelungene Future-of-Work-Projekte aus unterschiedlichen Unternehmen. Diese Good Practices zeigen, wie Kultur als strategischen Entwicklungsprozess ganzheitlich oder in ausgewählten Handlungsfeldern wirksam gestaltet werden kann – realistisch, praxisnah und passgenau zum jeweiligen Kontext.
Future of Work ist nicht nur ein Struktur- oder Prozessthema, sondern vor allem ein Entwicklungsthema. Reifegradmodelle unterstützen dabei, die Erneuerungsfähigkeit von Organisation zu verstehen und die Veränderungsgeschwindigkeit bewusst zu steuern. Sie machen sichtbar, welche neuen Handlungslogiken in Führung und Zusammenarbeit erforderlich sind – etwa bei der Selbstorganisation von Teams, die ein anderes Führungsverständnis erfordert als klassische Linienführung.
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Nr. 19126 beginnend am 04.05.26
| Modul | Datum | Ort |
|---|---|---|
| Seminar | 04.05.2026 - 06.05.2026 | St. Gallen |
Nr. 19226 beginnend am 30.11.26
| Modul | Datum | Ort |
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| Seminar | 30.11.2026 - 02.12.2026 | St. Gallen |
Nr. 19127 beginnend am 26.04.27
| Modul | Datum | Ort |
|---|---|---|
| Seminar | 26.04.2027 - 28.04.2027 | St. Gallen |
Nr. 19227 beginnend am 29.11.27
| Modul | Datum | Ort |
|---|---|---|
| Seminar | 29.11.2027 - 01.12.2027 | St. Gallen |